Informationspapier: Energieerzeugung aus Altholz

Warum im deutschen Kontext neue Kapazität für Energie aus “Abfallholz” keine verbesserung gegenüber der Verbrennung von Frischholz auseingeschlagenen Bäumen darstellt

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Schlussfolgerung

Während der größte Teil des in der EU gesammelten Altholzes zur Herstellung von Möbeln und Bauholz recycelt wird, werden in Deutschland 75 % zur Energie- und Wärmegewinnung verbrannt, und ein noch größerer Teil wird zur Verbrennung in Biomasseanlagen importiert. Infolgedessen ist die deutsche Holzplattenindustrie in weitaus stärkerem Maße auf Holz aus frisch geernteten ganzen Bäumen angewiesen, als sie es sein sollte. Dies ist die direkte Folge der Subventionen für erneuerbare Energien, die die Verbrennung von Altholz gegenüber der Wiederverwertung begünstigen. Ein Großteil der bestehenden, ganz zu schweigen von einem Ausbau, der Energieerzeugungskapazitäten aus Altholz in Deutschland wirkt sich somit auf die Wälder und das Klima in ähnlicher Weise aus, wie es der Fall wäre, wenn die gleichen Biomasseanlagen direkt Waldholz verbrennen würden.